ausstehend - Was es am siebten Tag noch zu sagen gibt.

Es wird gepredigt (27-2026)

Veröffentlicht am 02.07.2026 / 09:47

Anmerkungen

In dieser Folge sprechen wir zunächst über Enttäuschungen und die Frage, ob schwierige Erfahrungen einen im Rückblick stärker machen. Wir halten fest, dass belastende Dinge nicht einfach gut werden, nur weil man später damit umgehen kann. Gleichzeitig sagen wir, dass Krisen oft dazu führen, dass wir uns mit alten Themen beschäftigen und uns Hilfe suchen.


Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Krisen für Entwicklung und Stabilität. Wir unterscheiden zwischen „damit klarkommen“ und der Behauptung, etwas Schlimmes sei im Grunde positiv gewesen. Dabei sprechen wir auch darüber, dass Alltag oft stabil bleibt, selbst wenn an manchen Stellen etwas nicht gut ist.


Dann geht es ausführlich um Kirchenrecht und das Predigen in der katholischen Messe. Wir ordnen ein, dass das Verbot vor allem die Homilie innerhalb der Eucharistiefeier betrifft, nicht generell jede Form von Predigt. Wir erklären auch den Unterschied zwischen Homilie und Katechese und sprechen darüber, dass Laien in manchen Kontexten bereits predigen.


Außerdem diskutieren wir die kirchenrechtliche Entwicklung und die Rolle von Lehramt und Konzil. Wir sagen, dass das geltende Recht eine bestimmte Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils widerspiegelt und nicht völlig neutral ist. Dazu kommt unsere Einschätzung, dass sich viele praktische Fragen mittelfristig durch weniger Priester und mehr eigene Wortgottesdienste verschieben werden.


Später sprechen wir über die Sommerpause, Terminplanung und den Erhalt des Podcasts trotz voller Kalender. Wir sagen, dass uns das Gespräch weiter Spaß macht und wir möglichst regelmäßig weitermachen wollen. Zum Schluss geht es noch um die aktuelle Hitze, schlechte Nächte, Konzentrationsprobleme und um praktische Vorbereitungen vor den Ferien.